Vorbildlich! ON-Leser Sven R. machte diese Aufnahme am gestrigen Freitag bei Fulda - Foto: privat

REGIONWie denken Sie darüber?

Zum Kommentar "Ignoranz gegen Rettungsgasse"... - 28 Lesermeinungen

02.04.18 -

So soll es n i ...

So soll es sein...

So funktioniert es ...

Immer wieder Hinweise...

Schreiben Sie uns Ihre Meinung an redaktion@osthessen-news.de 

28.) Am Wochenende herrscht teilweise Kampf um die jeweils bessere Position. Wenn bei einem Stau Lkw auf die zweite Fahrbahn wechseln, ist dies unverantwortlich in der Gewissheit, dass eine Rettungsgasse meist gebildet werden muss und ein Lkw weniger schnell Platz machen kann als ein Pkw. Auch bei Baustellen sollten Sprinter unbedingt die linke Spur meiden. Da es dafür keine strengen klaren Regeln gibt, gibt es immer wieder brenzlige Situationen. Gustav Haller

27.) Ich staune! Ich staune, dass es normal erscheint, dass Verkehrsteilnehmer immer noch nicht wissen, wie man eine Rettungsgasse bildet. Ist ja auch irre kompliziert. Ich staune, dass man Verkehrsteilnehmern anscheinend erklären muss, wofür diese gut ist. Meine Güte kann das Leben kompliziert sein! Und natürlich sind es dann die Raser, die Osteuropäer, die Idioten in den dicken Autos. Ist ja auch einfach, da ist man selber raus. Diese anderen sollte man auch heftig bestrafen! Zumindest so lange, bis es mal dumm läuft, man eine Situation falsch einschätzt und man selber die Gasse nicht mehr frei bekommt. Und dann? Dann ist das Geschrei groß!
Wenn jeder Verkehrsteilnehmer einsehen würde, dass er/sie Verantwortung für sich und andere übernimmt, wäre vieles einfacher. Wenn ich mich für etwas verantwortlich fühle, denke ich normalerweise darüber nach, was ich gerade mache. Wenn ein wenig Resthirn im Einsatz wäre, würden manche wohl weniger drängeln und andere vielleicht einfach öfter auch mal Platz machen, wenn es einer eilig hat. Es würden weniger nach einem obligatorischen "Halbe-Sekunden-Blick" in den Rückspiegel einfach die Spur wechseln, egal, wie schnell jemand von hinten kommt. Vielleicht kommt auch der Schnellfahrer auf die Idee, dass der PKW auf der rechten Spur nicht vorhat in den LKW hinein zu fahren, sondern wahrscheinlich die Spur wechseln wird und es eine gute Idee ist, rechtzeitig vom Gas zu gehen.
Aber solange schon viele Autofahrer überfordert sind, wenn innerstädtisch ein Einsatzfahrzeug von hinten kommt und kein Platz gemacht wird, weil die Ampel rot ist, habe ich wenig Hoffnung, dass so schwierige Dinge, wie ein Stückchen weiter rechts oder links zu fahren auf Autobahnen umgesetzt werden können. Grüße, Andreas Nickel

26.) Warum bilden wir eine Rettungsgasse? Weil Menschen in Not unverzüglich Hilfe benötigen!
Es geht um Menschenleben und wer sich quer stellt mit seinem Auto, der trägt unter Umständen die Schuld am Tod eines Menschen. 
Jeder Autofahrer sollte sich bewusst sein, dass es auf der Straße immer um Leben und Tod geht und wer mit höheren Strafen argumentiert oder nur auf Grund des Strafmaßes eine Rettungsgasse bildet, dem fehlt die nötige soziale Verantwortung um Auto zu fahren.
Marianne Dzinic

25.) Hallo liebe Leser, 
Zu erst einmal: Endlich kann man hier mal wieder seine Meinung vertreten, danke dafür Osthessen News Team. 

Das Thema Rettungsgasse wird mittlerweile immer häufiger diskutiert und und und. Mal ist der LKW Fahrer schuld, mal die PKW Fahrer, dann die Fahrer aus Osteuropa. Ich bin täglich auf der A5 nach Frankfurt unterwegs. Und man kann die Schuld nicht einer bestimmten Gruppe von Fahrern hier aufdrängen. 
Woher kommt denn dieses Problem? Ganz einfach... Unsere Gesellschaft entwickelt sich immer mehr zu einer Ich-Gesellschaft. Jeder denkt nur noch an sich. Wie man am schnellsten von A nach C kommt und B dabei überspringt. Hier sollte sich einfach jeder mal an die eigene Nase packen und sich fragen : was habe ich davon wenn ich 20 km/h schneller fahren kann? Was bringt es mir wenn ich bis auf einen Meter dem anderen hinten drauf fahre?  Was nützt es mir auf andere Verkehrsteilnehmer keine Rücksicht zu nehmen? 
Liebe Fahrergemeinde, es bringt niemanden etwas.... Nichts... Null... Damit wird nur das Gegenteil erreicht. Meiner Meinung nach ist jeder hier das schwarze Schaf. Jeder der mal drüber nachdenkt wird einen Mangel, sei es nicht angepasste Geschwindigkeit, zu dichtes Auffahren oder mangelhafte Bildung der Rettungsgasse bei sich feststellen. Und jeder wird dafür Gründe haben. Vielleicht der LKW Fahrer, der aufgrund seines Vertrages getrieben wird zum schnellen und Rücksichtslosen fahren, weil sonst die Kündigung droht da er zu langsam ist. Der normale PKW Fahrer, der vielleicht schnell nach Hause muss da die Frau, Lebensgefährtin an die Arbeit muss und er auf die Kinder aufpassen muss. Jeder hat seine Gründe... Aber Leute... Es bringt nur nichts. Solange die Strafen für schnelles Fahren, keine Rettungsgasse usw. weiterhin so lasch sind, wird sich daran nicht viel ändern. Und auch 2000 Euro schaden keinem der 20.000 Euro im Monat verdient oder einer Firma mit Millionen von Jahresgewinn. Die Politik wird dort nicht einschreiten da dies in deren Augen leider Stimmen bei einer Wahl kosten könnte, denn schließlich diktiert  eher die Wirtschaft hier die Politik.
Also was bleibt uns dabei nur übrig. Jeder sollte einfach beim Autofahren nicht nur an sich denken. Rücksicht nehmen und sich vorstellen wie es wäre wenn man selbst da vorne liegt und kein Rettungswagen ankommt. Es liegt einzig und allein in unseren Händen... Alzeit gute Fahrt allen weiterhin und passt auf euch auf. Marcus L. 

24.) Im Beitrag eins wird ein Problem angesprochen, nämlich die Rettungsgasse bzw. das Nichtwissen um die Bildung einer Rettungsgasse. Leider bleibt es in diesem Beitrag, sowie in den folgenden Beiträgen nicht aus, dass es Beleidigungen und Anschuldigungen hagelt. Wie immer ist "der Andere" Schuld. Am Ende aller Beiträge bleibt dem Leser immernoch die Frage .... Wie geht das nun mit der Rettungsgasse?  ... und wie bekommt man es unvergesslich in die Köpfe der Verkehrsteilnehmer? 
Ich persönlich kann mir die Sache mit der Rettungsgasse am besten mit der RECHTE- HAND- REGEL für Rettungsgassen, merken. Bei Google gibt es genug Fotos davon. Wer sich die Regel absolut nicht merken kann, druckt sich so ein Bild aus und legt es ins Auto. Vielleicht wäre ein Aufkleber mit der  RECHTE- HAND- REGEL für Rettungsgassen, welcher durch  Tankstellen,  Autohäuser,  Feuerwehren usw. verteilt werden könnte und den man sich bei Bedarf ins Auto klebt, eine Möglichkeit? 
Vielleicht fällt noch jemandem was anderes ein?  Motzen und  andere Verkehrsteilnehmer einfach nur als "dämlich" zu bezeichnen, hilft bestimmt nicht. LG Andrea Graf

23.) Sehr geehrter Herr Dr.med. Birger Freier,
viele Ihrer Argumente sprechen für sich, doch ohne die Presse und Medien geht nun mal nicht, man erfährt ja auch viel nützliches -z.B. auch zum Thema Geschwindigkeitsmessung.. und daß bezüglich 4-spurigem Ausbau hab nicht nur ich mich zunächst gefragt :  was mache ich jetzt , wohin auf welche Spur, Warnblinker anmachen  ? von hinten vom LKW oder Sprinter zerquetscht zu werden hat mancher Angst.. gerade beim Kleinauto OHNE JEDE RESERVE an Kautschzone ! und leider wird bei der Führerschein-Prüfung nicht auf IQ geschweige denn charakterliche Eignung getestet..:-((

Sehr nützlich war mal die Kurzsendung nach der tagesschau : Der 7.Sinn..sollte man ob vieler Unsicherheiten wieder einführen ! Mein Lappen ist noch von 1971...was hat sich alles seitdem geändert ! österlichen Gruß an alle Kommentatoren UND an das ON-Team  von W.W.Fietz Hofbieber

22.) Hallo zusammen!
Eigentlich ist es gar nicht so schwer mit der Rettungsgasse. Ich habe das vor 20 Jahren sogar in der Fahrschule gelernt. Viele machen es ja auch vorbildlich, aber sehr viele eben auch nicht....  So lange es in Deutschland nur so lächerliche Strafen gibt, wird sich am Fehlverhalten vieler Autofahrer (nicht nur bei der Rettungsgasse) auch nichts ändern. Schweiz und Österreich zeigen, wie es besser gehen könnte.
Beispiel Schweiz: https://www.bussgeldkataloge.eu/geschwindigkeit-schweiz.html 
Man beachte: "Da Rasen als Straftat zählt, kann das Auto als Tatwaffe eingezogen werden"!
In Österreich zahlt man über 2000 Euro, wenn man die Rettungsgasse nicht frei hält und Einsatzfahrzeuge dadurch behindert... Und in Deutschland? Da kann man nur lachen....! Natürlich müsste auch mehr kontrolliert werden... 
Mit freundlichen Grüßen  Thomas M., Ludwigsau

21.) Hallo Osthessen-News Team,
Ich bin beruflich ca. 60 000 Km im Jahr auf der Straße, auch Europaweit ( kein LKW Fahrer), mein Eindruck ist, das diese Verkehrsteilnehmer  mit den großen Dicken Fahrzeugen es am allerwenigsten kapieren was eine Rettungsgasse ist, bzw. wofür sie dient. Wenn es nach mir geht bekommen PKW Fahrer eine Strafe von 2000 Euro und 2 Monate Fahrverbot, LKW Fahrer 4000 Euro und 4 Monate Fahrverbot, wenn sie dann ihren Job verlieren, sag ich mal so, Selber schuld, nur mit so drastischen Strafen werden es alle verstehen auch die anderen EU Bürger. 
Mit freundlichen Grüßen
Sebastian S.

20.) Hallo liebes Osthessen-news-Team,
danke, dass Sie diesen Punkt aktiv aufgreifen. Ich war etwa 15 Jahre circa 60.000 km pro Jahr in D und etwa 8 Jahre auch in Osthessen unterwegs. Ich kann nur den vielen Kommentaren zustimmen - wann wird endlich die Politik und der Gesetzgeber reagieren? Nicht 100 Euro, mindestens 1.000 Euro - nicht 4 Wochen (das kann fast jeder noch überbrücken) 3 Monate Fahrverbot muß für so manche Fälle Standard sein. Andere Gesetze, ohne eine Änderung wird kein Rettungsdienst eine Möglichkeit haben da Einfluß zu nehmen. Die Menschen sind heute hirnlos, schmerzfrei, fußkrank und egoistisch wie nie - und das leider auf der ganzen Welt. Bei uns hat es eben besondere Auswirkungen aufgrund unserer Struktur und vor allem unserer Gesetzgebung. Sehr gerne melken alle eine Kuh, die freiwillig die Milch laufen läßt? Noch habe ich Hoffnung, dass auch in diesem Land sich was zum Rechten ändert!
mfg Günther R., Weinheim

19.) Sehr geehrte Damen und Herren,
erst wenn in Deutschland das gleich Strafmaß wie in Österreich angewandt wird, werden es wohl alle begreifen, dass die Rettungsgasse leben retten kann. Beispiel: Brenner Autobahn Italien Richtung Kufstein/München, in Österreich an mehreren Stellen Stau auf Grund von Baustellen, die Rettungsgasse klappt einwandfrei. Nicht nur Östereicher sondern auch Deutsche Autofahrer bilden vorbildlich die Gasse!!!

A8 Kufstein Dreick Richtung München Stau auf Grund von Unfällen: die selben Deutschen Autofahrer die vorher in Österreich vorbildlich die Rettungsgasse gebildet haben, scheren sich jetzt ein Dreck drumm, kostet ja hier in Deutschland nur ein Taschengeld!!!! Diese Vorkommnise ereigneten sich im Juli 2017 zur Haupt Ferienzeit Das Bußgeld in Österreich bei Mißachtung der Rettungsgasse beträgt 2180 Euro die sofort in Bar oder per Kreditkarte zuzahlen sind, ansonsten wir das Fahrzeug an Ort und Stelle eingezogen, und wird abgeschleppt, was die ganze Sache noch wesentlich verteuert! Habe einen Radiospot von Radio Vorarlberg angehängt!
MfG M.

18.) Hallo liebes Team der Osthessen News,
ich verstehe nicht warum wieder einmal nur die Lkw Fahrer an der Situation schuld sein sollen? Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass es unter den Lkw Chauffeuren genug schwarze Schafe gibt! Sowohl deutsche aber am schlimmsten sind die billig Trucker aus dem Ostblock, für die hier sowieso an keine Verkehrsregeln halten! Aber es gibt auch genau so gut und viele rücksichtslose Pkw Fahrer! Bestes Beispiel am Donnerstag morgen an der Abfahrt Niederaula! Da kommen etliche Pkw von rechts über die Standspur in die Abfahrt gefahren und halten es nicht mal für nötig Lücken zu lassen das sich die Fahrzeuge die sich auf der rechten Spur befinden einordnen können! Da wundert es mich nicht das es so lange Staus gibt!
Steffen M.

17.) Hallo Redaktion Osthessen News-
ich war auch sehr viel auf Autobahnen unterwegs (mehr als 1 Mio. km). Das Problem Rettungsgasse gibt eigentlich erst, seitdem wir vermehrt drei - u. vierspurige Strecken haben. Die Mitte hat ein Orientierungsproblem  (nach rechts - oder nach links- machts einer falsch, geht alles schief. Ein weiteres Problem - im Stau wird zu dicht aufgefahren - besonders von Lkw und Sprintern. Wird zu dicht aufgefahren ist ein  rangieren bei stehendem Verkehr quasi unmöglich. Problem auch - halten Lkw ausreichend Abstand - machen Lückenspringende Pkw wieder dicht.

Früher gabs im öffentlich rechtlichen TV die Sendung "der 7. Sinn". Die Sendung sollte wiederbelebt werden und über richtiges Verhalten im Stau berichten - solange bis es endlich klappt. Schöne Ostern - möglicht Staufrei - und wenn, dann mit Rettungsgasse. mfg Harald T.

16.) Sehr geehrte Damen und Herren,
ich selbst fahre jeden Tag ca 500-800 km quer durch Deutschland. Das nichteinhalten von Rettungsgassen hat in den letzten Jahren imens zugenommen. Besonders aus den Ostblock Ländern sehe ich jeden Tag eine vielzahl von  LKW und Kleinlaster, die sich weder an Geschwindigkeitsbeschränkungen, Überholverbote noch sonstige Verkehrsregeln halten. Hier gibt es im ganzen Bundesgebiet Stellen, an denen das jeden Tag die Regel ist, eine Verkehrsüberwachung oder Kontrollen sucht man dort vergebens. Bei Staus sehe ich sehr oft LKWs, die sich bei 2 Spuren, auf der linken Spur einen Vorteil gegenüber Ihren Kollegen verschaffen wollen und somit alles zustellen. Diese fahren dann auch noch komplett auf den Vordermann auf, sodas keine Möglichkeit zum rangieren bleibt.

Hier helfen nur drastische Geldbußen. Wenn jetzt die Regierung nicht anfängt konsequent durchzugreifen, wird sich das in den nächsten Jahren noch weiter verschlimmern. Viele Fahrzeugführer halten einen viel zu geringen Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug ein. Dadurch kommt es immer wieder zur Kolonenbremsung. Eine Geschwindigkeitsbegrenzung wird hierbei nicht viel bringen, da durch tausende Baustellen und schon vorhandene Begrenzungen auf vielen Stecken nur noch ein Durchschnitt von 80 bis max 100 kmh möglich ist. Denn Unfälle passieren in begrenzten Bereichen genauso. 
Mit freundlichen Grüßen DJ

15.) Hallo Osthessen- News- Team,
ich bin mal gespannt wie lange es noch dauert bis die Politiker ausgeschlafen haben. Man gewinnt den Eindruck das der unermüdliche Einsatz der Rettungskräfte überhaupt nicht zur Kenntnis genommen wird und Rettung von Menschenleben für die Politiker nur geringfügige Bedeutung hat. Das Vergehen muß auf schnellstem Weg neben hoher Geldstrafen vor allem mit Punkten geahndet werden.
MfG  Konrad R.

14.) Liebes ON Team,
schön dass sie das Thema einmal aufgreifen und auch die Leser und Leserinnen beziehungsweise die Autofahrer und Autofahrerinnen hier selbst teilhaben lassen können.
Ich kann mich den bereits veröffentlichten Kommentaren nahtlos anschließen. Meine Erfahrungen sind, dass oft der vorgeschriebene Sicherheitsabstand einfach nicht eingehalten wird (von PKW als auch LKW) somit ein rangieren des Fahrzeuges nicht möglich oder nur noch eingeschränkt möglich ist und damit die Fahrzeuge nicht mehr ausweichen oder eine Rettungsgasse bilden können. Man klemmt ja schließlich Stoßstange auf Stoßstange. Hält man einen Sicherheitsabstand zum vorausfahrenden Fahrzeug ein, so wird er schnell wieder durch reindrängeln belegt. Selbst wenn man schon ziemlich weit links fährt (oder 2. Spur entsprechend rechts), zu signalisieren !Bildet eine Rettungsgasse! kommen oft die nachfolgenden Fahrzeuge nicht auf die Idee selbst mal den Weg auf die linke bzw. rechte Seite zu Bildung einer Rettungsgasse einzuschlagen. Stattdessen wird wild auf den Smartphones umher geklickt und komplett den nachfolgenden Verkehr ignoriert, damit dann auch selbst die Rettungsfahrzeuge. Es könnte ja sein, es gibt auf dem Smartphone schon die neueste News zum Unfall oder Sperre Voraus. Sehr erschreckend - zumal es jeden treffen kann, der die erforderliche schnelle Hilfe der Rettungskräfte benötigt. 
Mit freundlichen Grüßen
Philipp S.

13.) Hallo zusammen, ich selber verbringe auch viel Zeit mit dem PKW auf der Autobahn, beruflich bin ich in der Logistik tätig und habe viele LKW auf der Straße und wenn es mich packt setze ich mich auch selber mal drauf. Und man glaubt nicht was man da alles erlebt. Für meinen Geschmack wird hier zu viel auf die LKW-Fahrer geschoben. Natürlich gibt es da so genannte Ignoranten, aber hat das was mit dem LKW zu tun oder eher mit dem Verkehrsteilnehmern insgesamt? Ich war selber schon in der Situation das ich bei einem Stauende selber mit dem LKW zu dicht auf den Vordermann gefahren bin so das ich nicht mehr rangieren konnte um die Rettungsgasse zu bilden, das Stauende kam so überraschend das ich zu tun hatte den LKW zum stehen zu bekommen.
Auf unseren Straßen ist viel los, und ja, das ist unsere Gesellschaft, den Schlüpfer der bestellt wird, der muss ja unbedingt am nächsten Tag im Schrank liegen. Und die, die immer über den LKW schimpfen, zum einen vielleicht einfach mal selber einen fahren, und zum anderen am besten Selbstversorger werden, weil alles was wir verzehren, einkaufen war nun mal auf einem LKW, dies würde mal deutlich werden wenn diese alle mal 1 Woche stehen bleiben würden. Zu dem Thema LKW könnte ich einen Roman schreiben, aber darum geht es hier nicht.
Zum einen ist die Lösung der Geldbeutel, sobald es an den geht werden die Menschen wach, zum anderen aber auch mal der Verstand den jeder mal gebrauchen sollte. Und jetzt kümmere ich mich mal wieder darum das eure Bestellung auch ja pünktlich an der Haustür sind.
DC

12.) Es ist doch Pflicht,eine Rettungsgasse zu bilden.Da immer wieder massiv dagegen verstoßen wird,muss hier konsequent durchgegriffen werden.Heißt Bußgeld uns Punktestrafe deutlich erhöhen.Schließlich hängen vom Bilden der Rettungsgasse und damit dem Durchkommen der Helfer oftmals Menschenleben ab.Denn Ermahnungen reichen den Leuten nicht,erst wenns ums Geld und Führerscheinentzug geht,wird gejammert.Das Beste Beispiel sind doch Geschwindigkeitsbeschränkungen.Viele denken doch auch hier,die zulässige angegebene Höchsteschwindigkeit sei nur eine Empfehlung und Rasen munter drauf los bis sie irgendwo rumhängen mit ihren tollen Kisten.Höhere Bußgelder sind auch hier unumgänglich. Grüße Wolfgang S.

11.) Hallo liebes Team von Osthessen-News !
Das Thema Rettungsgasse ist ja ein leidiges Thema ! Ich bin einer dieser bösen LKW-FAHRER die ja in den Beiträgen immer als Übeltäter hingestellt werden ! Zu erst einmal möchte ich sagen , das sobald sich ein Stau bildet , ich mit meinem LKW die Überholspur verlasse ( falls ich dort bin und ja auch wir dürfen dort gelegentlich fahren )und mich auf die rechte Spur begebe ! Ich weiß es selbst es gibt viele LKW FAHRER die beim stau Beginn auf die Überholspur Wechsel , warum auch immer die das machen ! Ich würde aber mal auf die Kennzeichen schauen von den LKW‘s ! Es sind bestimmt ein paar deutsche Kennzeichen dabei , aber ich sehe sehr viele ausländische „ Kollegen“ die sich auf dieser Spur aufhalten ! Es ist halt schade das immer gleich alle über ein kam gezogen werden ! 

Zum weiten möchte ich mich mal an die freundlichen PKW Fahrer richten , auch ich bin am Wochenende einer von diesen ! Im Falle eines Staus ist unverzüglich eine Rettungsgasse zu bilden ! Die Standspur darf dazu zur Hälfte mit meinem Fahrzeug besetzt werden siehe : https://www.bussgeldkatalog.org/rettungsgasse/! Die standspur ist KEINE verlängerte Autobahn Abfahrt ! Wenn ich dort mit meinem LKW  zur Hälfte drauf Rolle muss man nicht immer gleich frech werden ! Ich werd ständig angehupt , bekomme einen Vogel gezeigt , bekomme den Mittelfinger und auch öfters als A…loch bezeichnet ! Meiner Meinung nach sollten diesen Leuten unverzüglich der Führerschein entzogen werden ! Es sind nicht immer die LKW Fahrer dran schuld ! Ich finde das muss mal gesagt werden ! RESPEKTIERT doch einfach mal diesen Beruf ! Es ist kein leichter Job ! 

10.) Es ist schon traurig, wenn mittlerweile nur noch dieses Thema in aller Munde ist, „Rettungsgasse!“ Mittlerweile werden schon Radiosender von der öffentlichen Hand gelobt, das sie immer so schön für die Rettungsgasse werben, und die Verkehrsteilnehmer drauf aufmerksam machen. Ist ja auch irgendwo nichts Schlechtes, aber in dieser Häufigkeit, fast unerträglich. Man gewinnt langsam den Eindruck, dass es außer Flüchtlingen, Terrorismus, Syrien, Trump, AFD und Rettungsasse, nichts mehr wichtigeres in Deutschland zu berichten gibt, und wir auch keine anderen Sorgen haben.

Liegt sowas nur daran, das es private Radio- und Fernsehsender gibt? Wo waren denn die Rettungsgassen vor zwei Jahren, wurde da noch kein Auto gefahren, oder passierten da keine Unfälle, oder hatte man da tatsächlich etwas anderes gefunden, um das Sommerloch zu stopfen? Nicht das der Eindruck entsteht, ich wäre gegen die Rettungsgasse, weit gefehlt, aber die Art und Weise, wie es von morgens bis abends kolportiert wird, das nervt einfach nur, und es ist langsam auch schon so, wenn ein Moderator das Wort Rettungsgasse ausspricht, ruft es bei mir Aggressionen hervor!

Ich bin selbst Vielfahrer, pendle jeden Tag von Hofbieber nach Usingen und zurück, was auffällt, in all den Jahren war die Rettungsgasse fast immer in Ordnung, wenn ich mal im Stau stand, klar gab es auch Probleme mit der Rettungsgasse, aber das hatte meist eher eine Baustelle als Ursache, als die Missachtung von irgendwelchen Autofahrern. Was allerdings mit den Jahren ziemlich auffällt, das viele LKW Kennzeichen, mit Länderkennung, PL, BG, UA, LT, und noch einige weitere aus Osteuropa, anscheinend nicht mit den Verkehrsregeln auf deutschen Straßen bekannt sind, ich habe bisher nur diese Lkw’s gesehen, die die Rettungsgasse blockiert haben und natürlich auch ein paar von den unverbesserlichen Autofahrern, die auch durch Berlin, Köln, Hamburg, mit 150 durch die Stadt fahren.

Vielleicht wäre das mal ein Ansatzpunkt, jedem Fahrer bei der Einreise nach Deutschland, ein Blatt mit Verhaltensregeln im Straßenverkehr im Besonderen auf Autobahnen in die Hand zu drücken, und am besten noch in der jeweiligen Landessprache.

Ich kann mir nicht vorstellen, das alle Fahrer deutsches Radio, bzw. den Verkehrsfunk hören und obendrein noch verstehen. Lkw Überholverbotsschilder werden übrigens auch eher selten mal erkannt, vielleicht sollte man das einbeziehen. Ich bin mal gespannt, über was wir in ein, zwei Jahren diskutieren, wenn die Rettungsgasse wieder in der Versenkung verschwunden ist, was die Berichterstattung angeht.
Mit freundlichen Grüßen
Oliver S., Hofbieber

9.) Ich fahre auch jedes Jahr ca 60.000km aber das Verhalten bei Staus ist unmöglich. Hier sollten Geldstrafe in 4 stelliger Höhe und 3 Monate Fahrverbot ausgesprochen werden dann nutzt es vielleicht etwas! Ausländischen Verkehrsteilnehmern sollte ein Fahren in Deutschland in dem Fall ausgesprochen werden,nur mit 100 € stört die überhaupt nicht. Solange die Politik nichts macht ändert sich auch nichts! mfg Rudolf S.

8.) Ich kann mich den bisherigen Kommentaren nur anschliessen, möchte aber hinzufügen dass mich das Verhältnis der Deutschen zum "Freiheitssymbol Auto" an die Beziehung der US Amerikaner zum Waffenbesitz und -tragen erinnert. In beiden Fällen steht eine extrem mächtige Lobby gepaart mit einer hörigen Politik dahinter, verbunden mit dem gefühlten Recht auf den ungebremsten Einsatz der Waffe bzw. des PKW (Tradition!). Ironischerweise habe wir hier viel Distanz zur Waffe im Privatbereich während Autofahren in den USA deutlich entspannter zugeht als hier. Dort sind Aufmerksamkeit und Rücksichtnahme die Regen und ersetzen oft die Ampel- und Verkehrsschilderflut in Deutschland. Alleine schon die gängige Regelungen an Kreuzungenin den USA, dass alle stoppen und dann der zuerst fährt der zuerst dort war, danach der nächste usw, völlig unabhängig von links oder rechts - würde hier in Deutschland bei der vorherrschenden Egomanie regelmässig zu Unfällen und Chaos führen.
mfg Martin W. -  Neuhof

7.) Es ist unglaublich wie lange schon die Diskussion über die Rettungsgasse geht!  Sind das alles geistig minderbemittelte die einfach nicht kapieren wollen, dass genau sie selber sich in einer Situation befinden könnten wo sie die Rettungskräfte dringend brauchen? mfg NN 

6.) Die ganzen Entschuldigungen bei Unfällen wo LKW beteiligt sind und dann geschrieben wird sie ständen nur unter Zeitdruck und sie hätten noch schnell durch gewollt bis alles gesperrt ist und da durch keine Rettungsgasse entsteht ist alles Lari Fari frühher gab es auchnicht so viele Unfälle mit LKWS sie können sich doch heute mit Handys verständigen was früher nicht war und die nächste Firma anrufen wo sie hin müssen und der Firma sagen das sie wegen einem Unfall im Stau stehen. Sie können das ja auch an Hand vom Fahrtenschreiber beweisen, wenn sie ihn bei Beginn des Staus auf Pause stellen man sollte nicht alles!! Auf Zeitdruck schieben.
Helmut.W.

5.) Hallo Osthessen- Newsteam,
Ich fahre im Jahr beruflich ca. 80.000 km und erlebe fast täglich , dass das bilden einer Rettungsgasse nur für wenige Verkehrsteilnehmer selbstverständlich zu sein scheint. Natürlich stehen viele LKW Fahrer und PKW Fahrer unter immensen Zeitdruck,doch die Rücksichtslosigkeit mancher , meist dementsprechender Motorisierten Verkehrsteilnehmer, ist in den letzten Jahren extrem angestiegen und man kann zu Recht sagen ,dass es es hier um das Recht des Stärkeren geht. Für mich ein unerträglicher Zustand, der leider immer wieder bagatellisiert wird. Das Thema gilt im übrigen nicht nur für die Rettungsgasse, sondern setzt sich in Vorfahrtsregeln,Überholverbot u.ä. fort.
mfg Michael V.

4.) Hallo Osthessen-News-Team, die Notwendigkeit der Rettungsgasse wird zu Recht viel angesprochen, die evtl. notwendige Mitbenutzung des Stand-/Seiten-Streifens eher selten. Die Unsicherheit der Fahrer kann man auf fast allen Bildern erkennen.In vielen Fällen gibt es keine Rettungsgasse ohne Mitbenutzung des Standstreifens. Die Informationen darüber gehen von "nicht benutzen" bis "1/3 der Fahrzeugbreite ist erlaubt". Bitte aufgreifen!
Klaus N., Künzell

3.) Hallo! Habe euren Beitrag gelesen und war aber auch am gestrigen Freitagnachmittag auf der A7 WÜ --> KS unterwegs. Höhe Fulda war auch Stau, jedoch eine absolut vorbildliche Rettungsgasse. Lag aber evtl auch an dem Fehlen von LKW ? Mit freundlichen Grüßen Sven R.

2.) Sehr geehrter Herr Braune,
ich bewundere Ihren Mut dieses Problem endlich mal öffentlich zu machen. Sie sprechen mir und bestimmt vielen Autofahrern aus dem Herzen, die diesen Wahnsinn täglich erleben. Solange aber die Autolobby und deren politische Unterstützer das Motto "Freie Fahrt für freie Bürger" proglamieren wird sich daran nichts ändern.
Wir müssen an den Stellschrauben des Systems beginnen, dass die Häufigkeit der Unfälle drastisch reduziert wird und durch einen gleichmäßiger Verkehrfluss die wachsende Verkehrsdichte bewältigt werden kann.
Das geht nur durch eine Geschwindigkeitsbekrenzungen, wie sie in allen andernen Ländern der Welt (bis auf einige Ausnahmen) besteht
Wenn man längere Zeit z. B. in der Schweiz unterwegs war und dann wieder auf eine deutsche Autobahn kommt, kommt es einem vor, als wäre man in einer ander Welt, in der der Grundsatz " Platz da, jetzt komme ich. Ich, der Schnellere, ich habe das Recht auf meiner Seite"
Unterstützt wird dieses Verhalten durch die entsprechenden Werbeversprechen der Automobilhersteller.
Das Auto wird zur Waffe und rücksichtsloses Fahren oder auch Geschwindigkeitsüberschreitungen werden mit Bagatellstrafen abgetan. Ich würde mir wünschen, wenn die Diskussion entlich auch mal die breite Öffentlichkeit und von hier der Druck auf unsere Politiker größer wird, als er von der Autolobby ausgeübt wird. Weiter so!
Mit freundlichen Grüßen
Roland V.

1.) Sehr geehrter Herr Braune,
als langjähriger aktiver Notarzt ist der Begriff Rettungsgasse ein Politikum geworden, dass wie so oft zerredet wird. Wie die anderen Kommentatoren nicht richtig schrieben, ist es weniger die der Einfluss der Autolobby zu verdanken, sondern der extremen Feigheit der Politiker und der Justizminister. Kostet das nicht bilden einer Rettungsgasse in Österreich 2180€, ist es hier weiterhin lächerlich. Aber Autofahrer sind Wähler.Das ist immer noch weniger als ein Tag Intensivstation.

Wenn man als Notfallretter/Arzt zu einem Unfall gerufen wird, wundert man sich nicht mehr über die Blödheit der meisten Autofahrer. Was ist daran so kompliziert der der links fährt ganz nach links und der der in der Mitte oder rechts fährt ganz nach rechts und den Standstreifen frei zu lassen. Weil, je schneller die Unfallstelle geräumt, desto schneller fließt der Verkehr wieder.. bis zum nächsten Unfall.

Wenn man jedoch Menschen aus der Gefahr holen muss, weil eigeklemmt und schwer Verletzt geht das im Gegensatz zu dem Wissen aus dem Unterschichten Fernsehen eben nicht in 25 min mit drei Werbeblöcken dazwischen. Das scheinen jedoch die Mehrheit der Personen welche im Auto links sitzen, in einigen Fällen rechts zu vergessen.

Wir kommen da zu dem eigentlichen Kern der Geschichte. Ein zunehmende Kaltschnäuzigkeit dem nächsten gegenüber.Eingesperrt mit zwei Wohnzimmer Sesseln und einer Coutch, sitze ICH in meinem 300 PS SUV Panzer, meinen Oberklassen Kombi oder schlicht im Kleinwagen. Mich interessiert MEIN Fortkommen, der andere ist ein Konkurrent und MIR doch Scheißegal. Egomanen und Egozentriker, Narzisten. Es sind dann im Übrigen, welche beim Passieren der Unfallstelle noch die Photos oder Filme machen. Dabei nicht nur die Rettungskräfte gefährden sondern durch die Verzögerung der Geschwindigkeit auch für Folgeunfälle verantwortlich sind.

Was geht in den Köpfen dieser Personen vor? Was labt IHR euch an Blut, Leid, Tot? Warum greifst DU dann Rettungskräfte Feuerwehrleute Polizisten an, die Ihren Job machen? Warum müssen wir uns von EUCH anschreien; beleidigen oder gar tätlich angreifen lassen? Wie Krank seit Ihr?? Könnte es nicht sein, dass wir vielleicht jemanden aus deiner Familie,deinem Freundeskreis gerade Retten?

Die Pest der LKWs besonders mit Fahrern aus Billiglohnland Osteuropa scheinen die hiesige StVO nicht besonders zu kennen. Aber auch sehr viele deutsche LKW Fahrer sind darunter. Meine lieben „Trucker“, neben euren doch deutlichen körperlichen Übergewicht muss man dies nicht zusätzlich auf den LKW übertragen. Ich kann es mir nicht anders vorstellen denn was hat ein 40 Tonnen Zug mit Sattelauflieger bei einem Stau auf der mittleren Fahrspur oder linken verloren? Neben einer absolut begrenzten Rangierfähigkeit im Stau macht die Überbreite die dann entsteht, wenn der LKW schräg steht ein Durchkommen für ein LF 16 oder einen Rettungswagen schier unmöglich. Auch dann kommt von euch „Supertruckern" auch keiner schneller ans Ziel.

Im Übrigen noch was, wenn ein Rettungswagen oder die Feuerwehr gerade so durch die Rettungsgasse durchgefahren ist, heißt das liebe Autofahrer noch lange nicht, da kommt nix mehr, also schließen wir die Rettungsgasse. Oder noch besser wie letzten Samstag bei Wetzlar auf der A45, da nutzen wir die Gasse um Illegal zur nächste Auffahrt als Abfahrt zu fahren. Gell wenn schon Scheiße im Kopf dann komplett,stimmts?

Die zunehmende Verkehrsdichte und die LKW Flut werden zu weiteren Verschärfungen führen. Leider ist die Polizei längst im Grenzbereich angekommen. Notwendige Sanktionen bei dem Eklatanten Fehlverhalten vieler bei dem System Rettungsgasse bedürfen einer Hunderschaft der Polizei, da praktisch jeder 4.-5. PKW Fahrer/in jeder 2. LKW Fahrer/in entsprechende Bussgelder zu zahlen hätten. Aber, siehe Berlin Köln, die Raserurteile, gewiefte Winkeladvokaten sorgen schon dafür, dass es kein Unrechtsbewußtsein geben wird. Und Berlin selber? ob Ramsauer,Dobrind und jetzt Scheurer. Pleiten Pech und Unfähigkeit.

Komisch, wenn der Bundesdeutsche Geradeausraser nach Österreich kommt… klappt die Rettungsgasse überwiegend. Die Presse trägt auch hier eine Verantwortung. Es wäre sehr hilfreich, wenn diese Personen, bzw. diese Urteile veröffentlicht wird. Auch dies könnte einen erzieherischen Effekt haben. Denn bislang hört und sieht man nix davon. Also, wie immer eine Androhung. Somit auch für die Polizei. Sofortige Anzeigenaufnahme am Ort des Geschehens mit Bildmaterial unterlegt, sofortiges kassieren des noch viel zu niedrigen Bußgeldes. Ebenso bei der Behinderung, Beleidigung von Rettungskräften im Einsatz.

Aber auch hiermit muss die Presse sich an die eigene Nase fassen!! Wem nutzen die Unfallbilder, wer hat daran einen Gewinn? Lockt man nicht dadurch auch die Sensationsgier derjenigen? BILD Frankfurt Main zahlt Prämien für die ersten schnellsten Bilder.

Nicht selten ist es auch hier im Landkreis vorgekommen, dass Angehörige welche im Internet surften, das Fahrzeug oder Motorrad ihres Kindes, Ehemanns Lenbenspartners vor dem Eintreffen der Polizei des Notfallseelsorgers sahen, mit der entsprechenden Mitteilung?

Ich weiß es durch den Tot meines eigenen Sohnes, sehr gut wie widerlich diese Asozialen Netzwerke fungieren.

Die Belastungen, welche in einem Einsatz auf alle Beteiligten ruhen, sind Extrem. Allein bei den Freiwilligen Feuerwehren, werden Menschen welche nicht wie wir Intensivmediziner Notärzte tag täglich mit Krankheit Verletzung und Tot zu tun haben, aus ihrem Alltag gerissen, kommen nach dem Einsatz nach Hause zurück, müssen das erlebte verarbeiten. Weit belastender ist dann dann noch ;wenn sie hätten den Menschen Retten können, aber dank narzistischer Personen wurde es Ihnen verwehrt. Und  die selben beleidigen sie, photographieren sie.

Irgendwie ziemlich blöd, gell. Wenn genau diese Personen in dieser Lage sich befinden, und es kommt keine Hilfe die man ja so  dringend für SICH erwartet, es vergeht eine sehr schmerzhafte Zeit bis der Tod eintritt.Das kann ich ihnen garantieren.

Seit 1953 sind auf Deutschlands Straßen 780.000 Menschen einen gewaltsamen Tod gestorben. Die Zahl der Verkehrstoten war im sinken. Vielleicht sollte sich jeder an seinem Ignoranten Verhalten messen lassen, ob er nicht dadurch an dem einen oder anderen Todesfall er indirekt beteiligt war.

Als langjähriger Notfallmediziner, Intensivarzt Anästhesist habe ich Zuviel erlebt, um dieses einfach so abzutun. In Vorträgen versuche ich zumindestens Fahranfänger in dieser Richtung aufzuklären. Ja unser Führerschein ist ein Waffenschein, je mehr PS desto mehr Macht stelle ICH da, desto MEHR muss ich mir rausnehmen.

1.4 Kg wiegt das normale menschliche Hirn, 2,450 Tonnen ein durchschnittlicher SUV. Da sieht man mal wieviel Auto und wie wenig Hirn der Mensch eigentlich hat.

Mit nachdenklichen Güßen

Dr.med. Birger Freier, Facharzt für Anästhesie und Notfallmedizin +++

Die Situation an der Abfahrt ... Foto: privat


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