Fränkisches Polit-Gesellschaftskabarett und Satire war bei den Bischofsheimer Winterwochen mit dem fränkische Vorzeigeehepaar Edgar und Irmi (Wolfgang und Silvia Klösel) angesagt. - Foto: Marion Eckert

BISCHOFSHEIM Böschemer Winterwochen

Der "Ruck" kommt aus der Hüfte - Fränkisches Polit-Gesellschaftskabarett

09.01.18 - Wer es in den vergangenen Wochen und Monaten, aus was für Gründen auch immer, versäumt hatte, sich über das aktuelle Geschehen in Deutschland, speziell in der Politik auf dem Laufenden zu halten, der bekam bei den Böschemer Winterwochen dazu reichlich Gelegenheit. Wieder einmal waren Edgar und Irmi (Wolfgang und Silvia Klösel), das fränkische Vorzeigeehepaar in Bischofsheim zu Gast.

Diesmal mit ihrem aktualisierten Programm „Deutschland, Achtung Baustelle!“ Da wurde nichts ausgelassen, die Parteien bekamen ebenso ihr Fett weg, wie die Kirche und die Bischofsheimer selbst. „Einen schönen Raum habt ihr hier, schön alt, das passt zum Publikum“, sorgte Edgar gleich zu Beginn für die erste Provokation, die aber lachend hingenommen wurde.

In „underfrängischen Hochdeutsch“ widmete sich das Ehepaar fortan den neuesten Verwerfungen in der deutschen Gesellschaft. Der Zustand der Parteien macht Edgar doch große Sorgen, die SPD seit der Bundestagswahl nicht mehr als eine „Senioren-Party-Disco“, die gegen die uckermärsche Beton-Angela nichts zu melden habe. Die FDP heiße nun fortan Jamaika-Killer und die AFD? Sie sei das Resultat, von 45 Jahren Denkverbot in der DDR. Aber auch so mancher Minister musste dran glauben. „Selig sind die geistig Armen, ihnen ist das Ministeramt.“

Doch nicht nur die Baustelle Deutschland bereitete Edgar Kummer, auch Donald Duck im Weißen Haus scheint ihm nicht ganz geheuer, zumal er gerade mit eine Kollegen im fernen Asien über die Größe des roten Atomknopfes in Wettstreit geraten sei. Böse habe aber auch das Verhältnis zwischen Deutschland und der USA gelitten, ob das an den ewigen Hosenanzügen von Angela Merkel liegt? Aporpos Angela Merkel, an ihr arbeitete sich Edgar in dem zweistündigen Programm tüchtig ab. Sie ist schon eine tolle Frau, sie kann mit jedem Psychopathen fertig werden, das bewies sie schon bei Honecker und aktuell bei ihren Freunden aus dem bayerischen Süden, ebenso wie denen im Wilden Westen.

Der Deutsche Verwaltungsapparat und seine Verschwendung, die Griechenlandkrise und natürlich die Flüchtlingswelle. Manchmal wurde es richtig böse. Doch gnadenlos deckte Edgar alle Machenschaften von Politik und Kirche auf. Übrigens, ist nun auch endlich bekannt wie die Inzucht in den kleinen Rhöndörfern erfolgreich verhindert werden konnte.

Na, in dem der Pfarrer immer wieder seine Stelle wechselte. Das kommt der "Ruck" aus der Hüfte, der Ruck der endlich durch Deutschland gehen muss. Irmi indessen versuchte sich an der Blockflöte, immerhin gibt es nun auf Aufgrund der Renterschwemme das Kult-Event DSDS nun auch für die gesetzteren Semester. Das Publikum fand Gefallen an all diesen Ausführungen und den tiefen Blicken in die menschlichen, gesellschaftlichen und politischen Abgründe. Manchmal konnte sich der eine oder andere auch selbst erkennen, ob beim nervenaufreibenden Shoppen bei Ikea, das Edgar als Deutschlands größtes Psychotherapiezentrum für Frauen bezeichnete oder beim Navigieren im Auto. Es war ein gelungener Abend, die beiden Protagonisten wurde erneut mit großem Applaus bedacht. +++


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