- Grafik: Hessen Mobil

SCHOTTEN/SCHLITZ Große Instandsetzung

Erster Spatenstich für die Instandsetzung der Fuldabrücke - Vollsperrung

15.03.18 - Mit einem symbolischen ersten Spatenstich haben Dr. Jens Mischak, Erster Kreisbeigeordneter im Vogelsbergkreis und der Regionale Bevollmächtigte Mittelhessen von Hessen Mobil, Ulrich Hansel, am Mittwoch die Bauarbeiten eingeleitet. Das circa 60 Meter lange und knapp 4,70 (7,40 m im Bereich der Pfeiler) Meter breite Bauwerk wird umfangreich instandgesetzt.   

Die Brücke liegt am östlichen Ortseingang von Pfordt und überquert dort die Fulda. Bei der denkmalgeschützten Fuldabrücke aus dem Jahr 1804 wurden verschiedene gravierende Schädigungen festgestellt. Das Natursteinmauerwerk ist schadhaft und weist nur noch eine eingeschränkte Standfestigkeit durch Verschiebungen im Mauerwerk auf. Abdichtung und Fahrbahnbelag sind ebenfalls schadhaft. Weiterhin entstanden Schäden in Form von Ausspülungen, Ausbrüchen, Risse und Durchfeuchtungen. Im Rahmen der Instandsetzung finden auch die denkmalpflegerischen Anforderungen Berücksichtigung.

Die Bauarbeiten beginnen mit dem Abbruch der Kappen, der Fahrbahn und des Brüstungsmauerwerks. Anschließend erfolgt eine Erneuerung der Bauwerksabdichtung, der Brückenkappen und der Entwässerungseinrichtungen sowie der Fahrbahn. Des Weiteren werden defekte Mauerwerkssteine ausgetauscht, die Fugen instandgesetzt, sowie Kolkriegeln als Unterspülschutz vor den Pfeilern und Widerlagern hergestellt. Die neue Fahrbahnbreite beträgt nach einer Aufweitung künftig 3,20 m. Mit Abschluss der Arbeiten sind dann auch insgesamt 90 Meter Fahrbahndecke der K 80 erneuert. 

Die Instandsetzung soll bis voraussichtlich Ende September diesen Jahres abgeschlossen werden.
Der gesamte Verkehr wird in dieser Zeit über die L 3176 nach Fraurombach, die L 3140 nach Schlitz und die L 3143 nach Pfordt umgeleitet. Auch die Radfahrer können in der Zeit den Fernradweg R 1, der über die Fuldabrücke führt nicht nutzen. Diese werden über Üllershausen und einen parallel zur Fulda verlaufenden Feldweg umgeleitet.  Das rund 538.000 Euro teure Projekt wird durch Zuwendung des Landes Hessen - Ministerium für Wissenschaft und Kunst - gefördert. (pm) +++


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