Positive Zahlen: in der Region sinken die Arbeitslosenzahlen - Symbolfoto: O|N

BURGHAUN Aktuelle Zahlen

Positive Aussichten für 2019: Agentur für Arbeit stellt Vergleichszahlen vor

17.01.19 - Die Agentur für Arbeit Bad Hersfeld - Fulda hat am Donnerstag ihre Zahlen für das vergangene Jahr 2018 vorgestellt. Der Leiter der Arbeitsagentur Bad Hersfeld - Fulda, Waldemar Dombrowski, bestätigte der Region eine positive Entwicklung. Die Zahl der Arbeitslosen ging von 3,4 Prozent in 2017 auf 3,2 Prozent im Jahr 2018 zurück. Das entspricht einer Minderung von 5,4 Prozent. Anders gesagt, 2017 waren 6.318 Personen und in 2018 5.975 Personen bei der Agentur für Arbeit in Fulda - Hersfeld arbeitslos gemeldet.

In den von der Agentur für Arbeit betreuten Landkreisen Fulda (2,9 Prozent auf 2,8 Prozent), Hersfeld-Rotenburg (4,4 Prozent auf 4,0 Prozent), den Altkreisen Hünfeld (2,3 Prozent auf 2,2 Prozent) und Rotenburg (4,9 Prozent auf 4,6 Prozent) sanken die Arbeitslosenzahlen. Damit liegt der Bereich Fulda deutlich unter dem hessischen Schnitt von 4,3 Prozent. Der Vorsitzende der Geschäftsführung ist besonders stolz auf den Rückgang der Arbeitslosigkeit bei Schwerbehinderten. Dort erzielte man einen hessischen Bestwert von -18,6 Prozent. Generell sanken in fast allen Personengruppen (Männer, Frauen, Über 50, Über 55, Schwerbehinderte und Langzeit-Arbeitslose) die Zahl der Erwerbslosen. Lediglich in der Personengruppe der unter 25-Jährigen und der Ausländer wurden es mehr. Das sei aber auf die Flüchtlingskrise und ihre Verteilung zurückzuführen, ergänzte der Bereichsleiter der Arbeitsagentur Frank Kamolz. Auch Im Landkreis Hersfeld-Rotenburg sind die Zahlen in den einzelnen Personengruppen zurückgegangen, außer im Bereich der Schwerbehinderten gab es ein leichtes Wachstum um 8 Prozent auf 262 Personen. 

Von links: Luzia Kremser (Pressesprecherin Agentur ...Foto: Tobias Stübing

Aus Sicht der Unternehmen stieg die Anzahl der unbesetzten Stellen in beiden Landkreisen an. In Fulda waren 2018 im Jahresdurchschnitt 2.455 Stellen nicht besetzt. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Wachstum von 4,8 Prozent. Dabei war die durchschnittliche Laufzeit der Stellenausschreibungen 117 Tage. Zum Vergleich lag die Dauer der Arbeitslosigkeit im Schnitt in Fulda bei 96 Tagen. In Hersfeld – Rotenburg waren über das Jahr circa 9,3 Prozent mehr Stellen als im Vorjahr unbesetzt, das entspricht insgesamt 1.334 offenen Stellen. Offene Stellen wurden im Mittelwert nach 81 Tagen besetzt. Die Dauer der Arbeitslosigkeit lag im Schnitt bei 101 Tagen. "Auch dieser Wert liegt unter dem hessischen Durchschnitt", sagte Kamolz. Die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungen wuchs in den letzten vier Jahren um über 10.000 auf 141.792 in 2018. Kamolz rechnet mit einem weiteren Wachstum auf etwa 144.000 - 145.000 in 2019.

Dennoch mahnten Dombrowski und Kamolz, dass auch bei der aktuell positiven Prognose für die Region, trotz einiger drohender Herausforderungen in Form eines ungeordneten Brexits oder wiederaufkommenden Protektionismus beispielsweise, die Region und ihre Unternehmen bestrebt sein müssen, für Arbeitnehmer wettbewerbsfähig zu bleiben. Das heißt konkret, dass die im Durchschnitt erzielten Löhne in den Landkreisen weiter attraktiv bleiben müssen und die Bezahlung von Mann und Frau bei gleicher Qualifikation weiter angeglichen werden muss. "Das Teuerste für Unternehmen ist, wenn Stellen unbesetzt bleiben," so der Bürgermeister Sauerbier zum Abschluss. (Magnus Schengel) +++


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