Musiker Jonas Fischer, Gemeindebrandinspektor Oliver Kullmann, Bürgermeister Heiko Stolz, antonius-Geschäftsführer Rainer Sippel und Torsten Jahn, Vorsitzender vom Gewerbeverein Neuhof (von links) - Fotos: Hans-Hubertus Braune

NEUHOF Über 300 Gäste im Gemeindezentrum

Neujahrsempfang: Erfolgreiche Gemeinde brummt - Inklusion aktiv mitgestalten

18.01.19 - Neuhof im südlichen Landkreis Fulda ist eine aufstrebende Gemeinde. Spätestens seit der Fertigstellung der A 66 mit dem Lückenschluss vor mehreren Jahren und der Fertigstellung der Baustelle "Zollweg" im vergangenen Jahr läuft es rund in der Kaligemeinde. Neuhof wird natürlich in erster Linie mit dem Kalibergbau und dem weithin sichtbaren Kaliberg in Verbindung gebracht. Ein reges Vereinsleben - das Zollwegfestival war ein Beispiel dafür - ist rege und die Wirtschaft brummt. Weiteres Gewerbe will sich ansiedeln.

Entsprechend gut war die Stimmung beim Neujahrsempfang im Gemeindezentrum. Gut 300 Gäste aus Politik, Wirtschaft und den Vereinen sind der Einladung der Gemeinde und des Gewerbevereins gefolgt. Nach der kurzen Begrüßung von Bürgermeister Heiko Stolz und dem Vorsitzenden des Gewerbevereins, Torsten Jahn, stellte Rainer Sippel, Geschäftsführer von antonius - Netzwerk Mensch in Fulda, das Netzwerk vor. "Inklusion aktiv mitgestalten - eine neue Aufgabe für Neuhof" lautete der Titel seines Vortrags.

Nach der Schließung der katholischen Kirche Sankt Barbara gründete sich der Verein "Leben und Arbeiten in Neuhof". "Inklusion ist eine wichtige Aufgabe - auch für uns als Gemeinde", sagte Stolz. Der Verein hat die Vision, dass Menschen mit Behinderung größtmöglich selbstbestimmt und eigenständig in der Mitte der Gesellschaft in der Gemeinde Neuhof leben und arbeiten. Sippel gehört zu den Gründungsmitgliedern. Er rief die Menschen in Neuhof auf, sich im Verein zu engagieren und so die Inklusion zu unterstützen. "Inklusion verbindet uns alle. Sie bekommen von den Menschen mit Behinderung eine ehrliche Rückmeldung und das ist unglaublich bereichernd", sagte Sippel. In seinem freien und mit viel Herzblut vorgetragenen Beitrag ging er auf die Geschichte und Entwicklung von antonius ein.

In einem zweiten Vortrag sprach der Gemeindebrandinspektor Oliver Kullmann zum Thema "Herausforderungen im Brandschutz - Kooperationsmöglichkeiten". Gerade die Tagesalarmbereitschaft beschäftigt die Feuerwehren - auch in Neuhof. Kullmann rief die Unternehmen auf, Mitarbeiter, die in ihren Betrieben arbeiten, für Einsätze und Lehrgänge freizustellen. Auch Einsatzkräfte aus anderen Kommunen, die in Neuhof arbeiten, könnten die Neuhofer Feuerwehr tagsüber unterstützen. Die Feuerwehr könnte dafür die Betriebe in Fragen des vorbeugenden Brandschutzes unterstützen.

Torsten Jahn stellte abschließend den Gewerbeverein und seine Aufgaben vor. In diesem Jahr feiert der Gewerbeverein sein 100-jähriges Vereinsjubiläum. Alle gemeinsam wollen sie Neuhof zu einem Mittelzentrum im südlichen Landkreis entwicklen - und sind dabei auf einem guten Weg. Zum rundum gelungenen Abend trug auch der junge Musiker Jonas Fischer aus Neuhof wesentlich bei. Der Student der Musikhochschule Frankfurt begeisterte mit seinen Beiträgen am Klavier und Gesang. Nach dem kurzweiligen und interessanten offiziellen Teil ging es ans Netzwerken bei einer riesigen Auswahl an Häppchen und dem einen oder anderen Getränk. (Hans-Hubertus Braune) +++


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