Stadtbrandinspektor Frank Jakob begrüßt die Feuerwehrkameraden zur Jahreshauptversammlung - Fotos: Tobias Stübing

BAD HERSFELD Jahreshauptversammlung der Feuerwehr

"Das bisschen Hessentag schaffen wir" - Wahlen und Änderungen

21.01.19 - Zusammenschlüsse und Neugründung - so wurde auf das letzte Jahr 2018 durch den Stadtbrandinspektor Frank Jakob zurückgeblickt. Der Bürgermeister stellte in seiner Begrüßung die Struktur der Feuerwehr vor und benannte die Veränderungen, die im vergangenen Jahr stattgefunden haben. Außerdem wurde im weiteren Verlauf des Abends über eine Satzungsänderung abgestimmt und Wahlen durchgeführt.

Gelobt wurde direkt zu Beginn, dass eine neue Feuerwehr am Johannesberg aufgebaut wurde. "Das ist hessenweit einmalig", so der Bürgermeister Fehling. Weiterhin wurden zwei neue Wehren durch Zusammenschlüsse gebildet: Fuldatal und Solztal. Außerdem wurde zurückgeblickt auf 366 Einsätze und über 19.000 Stunden - das ist hochgerechnet ein Einsatz am Tag. Fehling stellte aber auch einen kritischen Punkt heraus, nämlich die Verleihung von Dienstgraden. "Dies müssen wir in Zukunft prüfen." Gleichzeitig wurde sich aber auch für die großartige Leistung und die Bürgernähe bedankt. 

Fotos: Tobias Stübing

"Für 2019 sind weitere Investitionen geplant, zum Beispiel in der Infrastruktur oder der Verbesserung der Ausrüstung", betonte Fehling in seinem Statement fürs neue Jahr. Auch, wenn der Neubau des Gerätehauses im Solztal oder auch im Fuldatal sich noch ein bisschen hinzieht, so müssen doch rund 35 große Projekte vorangetrieben werden. "Hier bitte ich um Verständnis, dass all diese Projekte für den Hessentag rechtzeitig fertig werden", so der Bürgermeister. Die Hessentagsbeauftragte, Anke Hofmann, ging auf die vielen wichtigen Punkte ein, die es für das Landesfest vorzubereiten gilt. Dazu zählt unter anderem auch die dauerhafte Besetzung der Wache, damit immer eine Gruppe sofort vor Ort ist und nicht auf Grund von Straßensperren einen weiten Anfahrtsweg hat.

Frank Jakob, Stadtbrandinspektor der Feuerwehr Bad Hersfeld, gab bekannt, wie viele Mitglieder die Feuerwehr hat. Insgesamt 286 aktive Kameradinnen und Kameraden gehören den Einsatzabteilungen an. Sie mussten im vergangenen Jahr zu 366 Einsätzen kommen. Das waren 138 Einsätze mehr als im vergangenen Jahr. Neben 181 Hilfeleistungen, gab es auch einige Fehlalarme. Stadtjugendfeuerwehrwart, Alexander Dahl, berichtete von zahlreichen Aktivitäten beim Nachwuchs. 103 Kinder und Jugendliche sind aktiv - 33 Prozent davon sind Mädchen. Ob Sommerfest, Nordseefreizeit, Spielefest, Hutzelfeuer oder Lollsumzug - den Jungs und Mädchen wird viel geboten. Dazu natürlich die altersgerechte Ausbildung und Wettbewerbe.

Der wichtigste Teil des Abends folgte: die Abstimmung über die Satzungsänderung. Dabei geht es lediglich darum, ob die Satzung geändert werden soll oder nicht. "Bis zur fertigen Satzung ist es noch ein weiter Weg", sagte der 1. Stellvertreter des Stadtbrandinspektors. "Heute ist der Startschuss für die Erarbeitung eines Textes, der in zwei weiteren Vollversammlungen genehmigt und besprochen werden muss. An der Wahl haben 138 Personen teilgenommen. 93 stimmten mit ja ab, 29 mit nein und 16 enthielten sich. Frank Jakob stellte sich nicht erneut zur Wahl als ehrenamtlicher Stadtbrandinspektor. Kommissarisch führt er das Amt dennoch weiterhin fort, bis ein hauptamtlicher Stadtbrandinspektor gefunden wird. Auch die Wahl des 1. und 2. Stellvertreter des Brandinspektors wurden in einer geheimen Abstimmung gewählt. 137 Stimmen wurden hierbei abgegeben, wovon fünf ungültig waren und 113 Personen sich für Christian Selig und Meik Jakob erneut ausgesprochen haben. 

Folgende Personen wurden mit dem Feuerwehrleistungsabzeichen ausgezeichnet:
Patrick Nuhn (Eisern), Esther Vaupel (Silber), Dominik Beck (Gold 10), Björn Dietz (Gold 10), Julian Matute (Gold 10) und Sascha Sperlich (Gold 10). 

Anerkennungsprämien bekamen:
Tanja Häger (10 Jahre), Martin Herbst (10 Jahre), Julian Matute Garcia (10 Jahre), Nick Schulz (10 Jahre), Jonas Seitz (10 Jahre), Karl Weiß (10 Jahre), Matthias Freisinger (20 Jahre), Britta Landsiedel (20 Jahre), Thorsten Röder (20 Jahre), Heino Schimmelpfennig (20 Jahre), Thomas Eberhardt (30 Jahre), Frank Jakob (30 Jahre), Matthias Lotz (30 jahre), Thomas Daube (40 Jahre), Manfred Häger (40 Jahre), Heinrich Schade (40 Jahre), Uwe Schmidt (40 Jahre), Klaus Schultz (40 Jahre), Frank Wittich (40 Jahre).

Ein Goldenes Brandschutzehrenzeichen für 40 jahre aktiven Dienst bekamen:
Jörg Altmüller, Thomas Daube, Uwe Schmidt, Bernd Vollmer, Martin Orf.

Die Bronzene Katastophenschutz-Medaille erhielt Christian Bärmann vom GABC-Zug Bad Hersfeld. 

Einige Gäste kamen noch zu Wort und lobten die Arbeit der Frauen und Männer in der Feuerwehr, die "im Ernstfall alles stehen und liegen lassen um zum Einsatz zu gehen." Martin Orf, stellvertretender Kreisbrandinspektor, bezeichnete die Feuerwehr im Landkreis als "eine bedeutende Säule unseres Brandschutzes." Mit Worten wie: "Gemeinsam sind wir stark", oder "das bisschen Hessentag ist doch ein Kinderspiel" wurden die Danksagungen fortgesetzt. +++


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